Geometrie in der Mandarinenschale

Im Unter­richt „Geometrisch Zeich­nen“ haben wir zuerst die Haup­trisse (Grun­driss, Aufriss und Kreuzriss) ken­nen­gel­ernt. Haup­trisse sind die üblichen Ansicht­en eines Kör­pers aus ver­schiede­nen Rich­tun­gen. Sie zeigen ein 3D-Objekt in zwei­di­men­sion­aler Form, damit man seine genaue Gestalt gut erken­nen kann.

Zum Abschluss des The­mas wurde eine kreative und kul­turell inspiri­erte Übung durchge­führt: Die Haup­trisse wur­den auf eine Man­darine über­tra­gen. Ziel war es, die gesamte Man­dari­nen­schale so zu zer­legen, dass sich daraus Tier­for­men oder Sterne ergeben. Diese Tech­nik basiert auf ein­er alten japanis­chen Kun­st­form, die sich durch Präzi­sion, Ästhetik und die Verbindung von Geome­trie mit Natur­ma­te­ri­alien ausze­ich­net.

Die Übung förderte nicht nur das Ver­ständ­nis für geometrische Kon­struk­tio­nen, son­dern auch die Kreativ­ität und das Bewusst­sein für kul­turelle Aspek­te in der Kun­st. Die Schüler kon­nten erleben, wie sich math­e­ma­tis­che Prinzip­i­en in kün­st­lerische Aus­drucks­for­men inte­gri­eren lassen.