Fünf Tage, zwei Klassen, sieben Begleitpersonen, ein Haufen Mutaufgaben – und eine Katze. So könnte man unsere Ökosoziale Woche in St. Arbogast vom 12. bis 16. Mai 2025 zusammenfassen. Aber das wäre viel zu kurz für all das, was wir erlebt haben!
Los ging’s standesgemäß mit dem Zug – ganz umweltfreundlich und mit bester Laune im Gepäck. Gleich zu Beginn durften wir einen tierischen Ehrengast begrüßen: Katze Larry. Sie schloss sich unserer Reisegruppe kurzerhand an und spazierte mit uns zur Unterkunft, als wäre sie die eigentliche Reiseleiterin. Leider musste sie am Abend wieder zurück zu ihrer Besitzerin – ein schwerer Abschied für einige von uns.
Begleitet wurden wir von den Guides Thomas Schachinger und Lilly Hausler (Tigeraugen-Klasse) sowie Susanne Summer und Hanna Morgner (Diamanten-Klasse), die das Abenteuer perfekt im Griff hatten – meistens jedenfalls.
Rund um das Haus Arbogast ging’s dann richtig los: Kooperationsaufgaben, Vertrauensübungen, Mutproben und jede Menge Gruppenspiele standen auf dem Programm. Wer dachte, das würde langweilig werden, wurde spätestens beim geführten Vertrauensmarsch mit verbundenen Augen eines Besseren belehrt. Spoiler: Bäume können sehr plötzlich auftauchen.
Natürlich durfte das klassische Lagerfeuer nicht fehlen – inklusive Stockbrot und rauchgeschwängerter Jacken. Auch die Nachtwanderung war ein Highlight, bei dem alle gehörig Mut beweisen mussten. Im stockdunklen Wald kann es sehr unheimlich werden. Bei der Schnitzeljagd ging es heiß her – und zwar nicht nur wegen der Sonne.
Das unbestrittene Highlight? Die Übernachtung unter freiem Himmel! Nur mit Isomatte, Schlafsack und einer Portion Mumm haben wir dem Sternenhimmel getrotzt – und vielleicht ein bisschen dem Morgentau. Müde, aber stolz wachten wir am nächsten Tag mit dem Gefühl auf, wahre Outdoor-Profis zu sein.
Auch kulinarisch war die Woche ein Volltreffer: Das Team vom Haus Arbogast hat uns regelrecht verwöhnt. Kein Magen blieb leer, kein Teller voll.
Am Ende dieser Woche waren wir nicht nur ein bisschen dreckiger und müder, sondern vor allem stärker als Team. Neue Freundschaften sind entstanden, alte haben sich gefestigt – und wir haben gelernt, dass man im Team wirklich (fast) alles schaffen kann