Unsere Lehrerinnen stellten uns im Herbst den „Schüler:innenhaushalt“ vor, und wir arbeiten seitdem intensiv daran. Schon sechs Wochen lang widmen wir uns im ZOL Unterricht gemeinsam diesem besonderen Projekt. Es ist ein Projekt des Landes Vorarlberg (Büro für Jugend und Familie) und dialog plus und für uns weit mehr als „normaler Unterricht“.
Wir, neun engagierte Schüler:innen aus allen Klassen haben uns für das Planungsteam gemeldet und haben gelernt, Projekte zu planen, im Team zu diskutieren, demokratische Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu tragen. Wir sind gefordert, aber auch inspiriert.
Unser Ziel ist klar: Wir wollen gemeinsam mit allen Schüler:innen Ideen sammeln, was wir mit einem Budget von € 3000, zur Verfügung gestellt von der „Marke Vorarlberg“, kaufen wollen, das für alle Schülerinnen zur Verfügung steht. Wir sehen das als eine echte Chance, verantwortungsvoll zu planen und in die Zukunft zu investieren.
Schon am Anfang sprudelten die Ideen: Was braucht unsere Schule wirklich? Wie können wir dieses Geld sinnvoll einsetzen? Welche Schritte sind nötig, um unsere Pläne umzusetzen?
Viele Vorschläge wurden gesammelt, diskutiert und weiterentwickelt – manche waren sofort vielversprechend, andere mussten überdacht oder verworfen werden. Dabei ist klar geworden: gute Planung braucht Zeit, Geduld und Teamarbeit.
Natürlich gab es auch lustige Momente! Ob beim Brainstorming, bei der spontanen Präsentation einer verrückten Idee oder beim gemeinsamen Lachen über kreative Vorschläge. Der Weg war nicht nur lehrreich, sondern auch unterhaltsam.
Am Ende dieser sechs Wochen schauen wir stolz auf das, was wir erreicht haben: ein durchdachtes Konzept für eine echte Investition in unsere Schule erarbeitet zu haben von Schülerinnen für die Zukunft unserer Schulgemeinschaft.
Wir freuen uns darauf, nach den Weihnachtsferien weiterzumachen. Die gesammelten Ideen werden wir im Jänner 2026 in der Schule veröffentlichen. Dann werden wir die Wahl vorbereiten. Wir freuen uns schon, euch nach der Wahl die Siegerprojekte vorzustellen.
Bis dahin danken wir allen, die uns unterstützt und ermutigt haben!
Amelie, Emil, Emilia, Ferdinand, Ida, Lia, Livia, Mia und Moritz