Sensationelle € 39.500,– bei “lauf für Afrika”

Dankes­brief auf Kenia

Dankess­chreiben der Schwest­ern vom Kost­baren Blut Christi aus Kenia

Am 17. Okto­ber 2024 fan­den sich ca. 1300 Läufer und Läuferin­nen im Sta­dion Bre­genz zum „lauf für Afri­ka“ ein. Neben unseren Volk‑, Mit­tel- und höheren Schulen wur­den wir, wie schon seit vie­len Jahren von der MS Dorn­birn Markt, MS Lauter­ach, SMS Wol­furt und der MS Hör­branz unter­stützt. Wesentlich bee­in­flusst von einem einzel­nen Spon­sor (€ 10.000,–) dür­fen wir uns dieses Schul­jahr über einen neuen Spenden­reko­rd von € 39.500,– freuen. Bere­its im Jän­ner ist das Geld zur Mis­sion­sproku­ra in Deutsch­land gegan­gen – wo es spe­sen­frei weit­er nach Kenia geht.

Aus Sicher­heits­grün­den wir das Geld immer „por­tion­sweise“ nach Nairo­bi über­wiesen. Sobald der gesamte Betrag angekom­men ist, bekom­men wir von den Schwest­ern vor Ort einen Dankes­brief mit Infor­ma­tio­nen zur Ver­wen­dung des Geldes. In erster Lin­ie wer­den mit dem Geld die Schul­gelder der Straßenkinder in Riru­ta und der Waisenkinder in Juja bezahlt. Darüber hin­aus finanzieren wir Lehrmit­tel, Schul­büch­er, manch­mal auch Com­put­er, Schul­bänke etc., je nach­dem, was ger­ade drin­gend gebraucht wird.

Die Straßenin­der leben im Slum Kawang­ware (der drittgrößte Slum in Afri­ka) am Stad­trand von Nairo­bi. Dort befind­et sich auch die Mis­sion­ssta­tion der Schwest­ern vom kost­baren Blut vom Kloster Wern­berg in Kärn­ten. Sr. Pacis Vögel aus Schwarzen­berg war über 40 Jahre in Kenia als Mis­sion­ss­chwest­er tätig. 2010 ist Sr. Pacis Vögel in Kenia ver­stor­ben, ihre Pro­jek­te wer­den weit­er­hin von der Schule Marien­berg unter­stützt.
In den Jahren 2019 bis 2023 durften wir — zuerst wegen Coro­na, dann wegen Umbauar­beit­en, nicht im Casi­nos­ta­dion laufen. Trotz­dem sind wir in diesen Jahren an den jew­eili­gen Schul­stand­punk­ten für unsere Part­nerkinder in Afri­ka gelaufen. Umso größer war die Freude und Begeis­terung, endlich wieder ein gemein­sames Laufevent abhal­ten zu dür­fen.

Ein her­zliche Dankeschön im Namen der Schwest­ern und Kinder in Kenia an alle Schüler und Schü­lerin­nen, Lehrper­so­n­en, Eltern und Ver­wandte und natür­lich allen Großspon­soren.