Sharkprojekt mit den Tigeraugen

Am 20.5. hat­te die Tig­er­au­gen­klasse dank des Engage­ments und ZOL-Pro­jek­ts ein­er Schü­lerin einen ganz beson­deren Besuch: ein Ref­er­ent des Vere­ins “SHARKPROJECT” kam zu uns. Er stellte sich als Adi Huber vor, hat­te schon einen wun­der­baren Work­shop für uns vor­bere­it­et, und war sog­ar extra aus Inns­bruck zu uns gefahren. Er fing mit großer Begeis­terung, die schließlich unsere ganze Klasse angesteckt hat­te, an von den Meeren der Welt und von Haien zu erzählen. Wir sahen uns Filme an, stell­ten immer wieder Fra­gen, lauscht­en ges­pan­nt und staunten wie bizarr und gle­ichzeit­ig faszinierend die ver­schiede­nen Haiarten sein kön­nen.

Ein großer Schw­er­punkt unseres Work­shops waren nicht nur die ver­schiede­nen Arten, Jagdstrate­gien und Sinne von Haien, son­dern auch die gän­zlich falsche Rolle des “Men­schen­fressers”, die viele in Haien sehen. Sie wer­den näm­lich vor allem in Fil­men als blutrün­stig und gefährlich dargestellt- wobei dies über­haupt nicht der Fall ist. Haie sind erstaunliche, bewun­dern­swerte und intel­li­gente Tiere. Es gibt weit über 500 ver­schiedene Arten von ihnen, die kle­in­ste so groß wie eine Hand, die größte länger als ein Schul­bus. Aber beson­ders durch die Arten, die mit ihrer Größe und ihrem schar­fem Gebiss einen “gruseli­gen” Ein­druck auf uns Men­schen haben, sind der Grund dafür wieso wir bei dem Wort Hai gle­ich an etwas Mörderisches und Gefährlich­es denken. Dabei ist die Wahrschein­lichkeit von ein­er her­ab­fal­l­en­den Kokos­nuss erschla­gen zu wer­den höher, als von einem Hai getötet zu wer­den. Jährlich ster­ben mehr Men­schen durch defek­te Toast­er, als durch einen Haian­griff. Zahlre­iche Stu­di­en und Wis­senschaftler haben dies und weit­ere Sta­tis­tiken erforscht und trotz­dem sehen viele diese Tiere immer noch als Mon­ster an. Gebt denn Haien also bitte eine Chance und behal­tet sie als intel­li­gente, anpas­sungs­fähige und bewun­dern­swerte Tiere im Kopf.

Sophia B. (Ti)